Damit eine Website im World Wide Web gefunden wird muss die Kommunikation zwischen der Website und der Suchmaschine auf denselben Nenner gebracht werden. Dazu sind im Hintergrund diverse Programme nötig, die sämtliche Websites im Web in derselben Sprache verfassen.

 

www - Wer hats erfunden?

Mit dem Ziel, ein hypertextuelles Informationsnetzwerk zu schaffen, beantragte der Physiker Tim Berners-Lee 1989 am CERN das Projekt World Wide Web. 1990 waren der erste Webserver und Webbrowser fertig gestellt. Der Engländer verfolgte kein eigentliches Geschäftsinteresse hinter diesem Projekt. Es sollte lediglich zum freien Austausch von wissenschaftlichen Informationen dienen. Was heute aus dieser Erfindung geworden ist, wagte er wohl nicht in seinen kleinsten Vorstellungen zu denken.

 

HTML - Wer liest das?

Was auf einer Website geschrieben wird, verfasst der Rechner des Computers im Hintergrund automatisch in einen Quelltext. Dieser Quelltext ist in der Hypertext Markup Language – kurz HTML – geschrieben. Mit dieser Programmiersprache werden die Inhalte der Website wie Texte, Bilder oder Hyperlinks strukturiert. Wer gerne wissen möchte, wie ein Quelltext einer Website geschrieben ist, klickt mit der rechten Maustaste in diesen Text, wählt „Seitenquelltext anzeigen“ und schon erscheint ein Roman an unendlichen Zeichen und Wörtern. Aber Vorsicht: Wer sich mit dieser Sprache nicht auskennt, lässt am besten die Finger davon.

 

CSS - Wer gestaltet das?

Anfänglich wurde mehr Wert auf den Inhalt einer Website gelegt. Informationen sollten im Web auf einfache Art und Weise weitergegeben werden. Das Streben nach hochdesignten Seiten entwickelte sich erst in den letzten Jahren. Um den Inhalt und die Darstellung besser zu trennen, wurde das Cascading Style Sheets – kurz CSS – entwickelt. Diese Programmiersprache wird eingesetzt um die Websites zu gestalten. Schriften und Farben werden im CSS definiert. Mit einem Rechtsklick und der Wahl „Untersuchen“ wird das CSS Programm geöffnet. Auch hier überlässt man die Änderungen am besten einem Profi.

 

Meta Tag – Wer findet das?

Mit der Metabeschreibung (Meta description) können Autoren von Webseiten eine Zusammenfassung des Webseiteninhaltes anbieten. Google hat die Beschreibung auf 160 Zeichen beschränkt. Werden deutlich weniger Zeichen verwendet, ergänzt Google die Beschreibung mit einem beliebigen Fliesstext aus der Website, was schlussendlich keinen Sinn ergibt. Eine gute Description sollte bereits in den ersten zwei Sätzen aufzeigen, um was es auf der Website geht.

 

HTTP – Wer protokolliert das?

Das Hypertext Transfer Protocol – kurz HTTP – definiert die Kommunikation zwischen dem Client (Computer) und dem Server. Es wird zwischen HTTP Request und HTTP Response unterschieden. Starten wir eine Suche im Netz, wird diese Suche mittels eines HTTP Request protokolliert. Erfolgt die Antwort des Servers, wo die angefragte Website angemeldet ist, wird das im HTTP-Response aufgezeichnet. Nach Abschluss des Vorgangs, werden diese Protokolle automatisch wieder gelöscht. Man bezeichnet dies auch als „zustandloses Protokoll“.

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